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richard trythall ATP001
Richard Trythall
Parts Unknown 
 
   
  Inhalt Kommentar
 
Prologue 09: 32
  Richard Trythall
  Preis Euro 14.99
  Live-Aufnahme in Pieve a Sietina
Recording The Lab Studio 
Mastering Roberto Bianchi 
Artistic Director Daniele Lombardi
2004 Fondazione ATOPOS 
Soliloquy 04: 45 
Intermezzo 01: 28 
Toccata 03: 18
Adagio 04: 04 
Allegro 04: 17 
Waltz 02: 50 
Fantasy 03: 22
Étude 03: 40 
Senza tempo 03: 56 
Melodramma  06: 39 
Night rider  07: 30 
  Gesamtspielzeit 55: 28 
All compositions by Richard Trythall
Aufnahme einer Weltpremiere
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Trythall, ein Klaviervirtuose ersten Rangs, besonders bewandert in der Musik von Charles Ives und Jelly Roll Morton, und selbst Komponist, führt ein eigenes Klavierwerk auf, an dem er mehrere Jahre gearbeitet hat. Seine musikalische Sprache erreicht eine äußerst expressive Intensität und ist gekennzeichnet durch die Verschmelzung verschiedener, u. a. jazzähnlicher Aspekte der amerikanischen Musikkulturmit heterogenen Elementen: dazu gehören einerseits die typischen Klänge in der Erforschung des Timbres, mit denen die Musik des 20. Jahrhunderts experimentierte, und andererseits ein Blick zurück auf die Entwicklungen der Melodie, deren Ursprünge in der volkstümlichen Tradition verwurzelt sind. Daraus entsteht eine höchst persönliche Klangwelt von großer Faszination.

 
 

Preis Euro 14.99
Live-Aufnahme in Sogna
Recording and Mastering The Lab Studio 
Artistic Director Daniele Lombardi 
2004 Fondazione ATOPOS 
  ATP002 Olivier Messiaen
Inhalt Kommentar
  Quatuor pour la fin du temps

CD Cover

Dieses große Werk für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier ist das lebendige Zeugnis dafür, dass das Geistige in der Musik einen Hoffnungsschimmer schaffen kann, selbst wenn sich der Künstler, der Mensch in einer heillosen Lage befindet: Messiaen schrieb dieses Werk im Konzentrationslager. Es ist sehr interesssant, wie junge, aber schon bedeutende Künstler dieses Werk interpretieren, die sich zwar zum Glück nie in einer so schlimmen Lage befunden haben, aber diese Musik trotzdem mit solcher Ausdruckskraft wiedergeben, dass jeder Impuls und jegliches Potential vollständig hervortritt, wodurch bestätigt ist, dass ein Werk wie dieses an keine Grenzen und an keine äußeren Umstände gebunden ist und selbst in völlig anderen und fernen existentiellen Dimensionen lebendig bleibt.

CD Booklet

Liturgie de cristal 02: 46
Vocalise, pour l'Ange qui annonce la fin du Temps  05: 49 
Abîme des oiseaux 06: 23 
Intermède 01: 51
Louange à l'Eternité de Jésus 09: 02 
Danse de la Fureur, pour les sept trompettes 06: 28 
Fouillis d'arc-en-ciel, pour l'Ange qui annonce la fin du Temps 02: 50 
Louange à l'Immortalité de Jésus 06: 42
M. Ravel Pavane pour une Infante défunte (trascrizione di Denis Zardi) 06: 28 
  Gesamtspielzeit 53: 26  
Roberto NOFERINI Violino Anton DRESSLER Clarinetto 
Andrea NOFERINI Violoncello Denis ZARDI Pianoforte

 
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Roberto FabbricianiRoberto Fabbriciani
Doppel CD,
Preis Euro 24.99
Live-Aufnahme in Sogna
Recording The Lab Studio 
Mastering Roberto Bianchi 
Artistic Director Daniele Lombardi 
2004 Fondazione ATOPOS 
  ATP003/04 Roberto Fabbriciani
Inhalt Kommentar
  XX live dream flute

CD Cover

Viele große Komponisten von Cage bis Nono haben sich begeistert über Fabbriciani geäußert.

Fabbricianis Recital in Sogna war in gewisser Hinsicht ein absolut unwiederholbares Ereignis, das die Regie in die Gassen des Borgo ausdehnte, was in der Aufnahme nicht wiedergegeben werden kann, aber allen, die es miterlebt haben, unvergesslich bleiben wird.

In diesem langen Recital erscheint das Instrument Flöte unter vielen, mannigfachen Aspekten und zeigt alle seine Möglichkeiten, deren erstaunlichen Reichtum dieser herausragende Solist live im Konzert zum Vorschein brachte.

CD 1 Booklet

 
CD1
C. Debussy Syrinx  02: 37 1912 for flute solo
B. Maderna Cadenza  04: 10 1962 for flute solo 
I. Yun Sori  08: 48 1988 for flute solo
A. Clementi  Passacaglia  12: 04 1989/ 96 for flute and tape
A. Piazzolla 2 Études tanguistiques  05: 44 1987 for flute solo
R. Fabbriciani  Sogna* 13: 53 1999 for flutes and tape
  Gesamtspielzeit 47: 30  

CD 2 Booklet

 
CD2
G. Kurtág Doloroso  02: 10 1992 for flute solo
S. Davismoon Passed/ passing* 14: 59 1999 for bass flute solo  
S. Sciarrino All'aure in una lontananza  08: 02 1977 for A flute solo
L. Nono Das atmende Klarsein (fragment) 11: 00 1981/ 87 for bass flute and tape
B. Cantarelli encore - Noi liberamente persi  05: 10 1999 for flute and tape
  Gesamtspielzeit 42: 21
*Aufnahme einer Weltpremiere  

 
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richard trythall ATP005
Jean-Pierre Drouet
Les mains veulent parler aussi 
 
  Inhalt Kommentar
Jean-Pierre

Preis Euro 14.99

         
M. Kagel Solo d'Exotica 04: 37 1972
U. Globokar Toucher  07: 37  1973
J.P. Drouet Les confidances d'une table  08: 24  Improvisation 
U. Globokar Ombre  10: 25 1989
J.P. Drouet De 7 à 8 19: 47  Improvisation 
  Gesamtspielzeit 50: 51  
  Aufnahme einer Weltpremiere 
2005 Fondazione ATOPOS
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Die Improvisation ist für Drouet ein szenischer Raum, in dem er musikalische Aktionen aufführt. Mit einer nur schwer beschreibbaren Fähigkeit nimmt uns Drouet mit auf einen Weg, wo sich das ludische Element mit der Suche nach neuen Klangwelten verbindet; dabei baut er klangliche Wirklichkeiten auf, in denen sich der ursprüngliche Schlagzeugklang zu neuen unerwarteten faszinierenden Klangbildern öffnet. Auf der in Sogna produzierten CD spielt Drouet Kompositionen, die noch nie aufgenommen wurden, vor allem Werke seines Freunds Globokar.

 
 
 
richard trythall Canino_copertinaPreis Euro 14.99  
  Inhalt Kommentar
 
 
J. Cage da "Etudes Australes" Etude n. 4.  08: 58  
F. Donatoni Rima   11: 59   
N. Castiglioni 5 pezzi da "Come io passo l'estate" 07: 03   
M. Di Bari 2 studi 12: 14 Self-similarity - Rèfraction de Gèometrie
J. Cage da Etudes Australes" Etude n. 8. 07: 27   
M. Cesa Aiserlonenialant 09: 13  -5 Dagherrotipi -Preludio - Ricercare -Toccata
B. Canini 2 Rondo  06: 11   
G. Sollima  In Si (Matteo Yes)  06: 33  
J. Cage da "Etudes Australes" Etude n. 18.   09: 50   
  Gesamtspielzeit 79: 33
2005 Fondazione ATOPOS
 
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ATP006
Bruno Canino Clash

Bruno Canino ist der bedeutendste italienische Pianist seiner Generation. Sein Repertoire ist schier unermesslich und es vereint Traditionelles mit zahlreichen Erstaufführungen neuer Musikstücke, die ihm häufig von den Komponisten selbst gewidmet sind. Seine Tourneen führen ihn durch die ganze Welt, und er tritt teils als Solist teils mit den berühmtesten Stars des internationalen Konzertlebens auf. Bei seinem Konzert in Sogna ist vor allem die Auswahl der Kompositionen bedeutsam, denn in seinem Programm wechseln historische Stücke von Cage mit Werken junger Komponisten wie Sollima und Di Bari.

 
 
 
Vinko Globokar ATP007
Vinko Globokar
La Tromba è Mobile
 
  Inhalt Kommentar
 
Vinko Globokar

Preis Euro 14.99

V. Globokar La tromba è mobile  18: 30 1980 ensemble d'etudiants
V. Globokar Dedoublement    19: 16  1975  pour un clarinettiste et deux timbales clarinettiste Michael Riessler
V. Globokar
J.P. Drouet
Improvvisazione libera 25: 19    tromboniste Vinko Globokar
percussioniste  J.P. Drouet
V. Globokar
J.P. Drouet
Encore 06: 17   tromboniste Vinko Globokar
percussioniste J.P. Drouet
  Gesamtspielzeit 59: 25
Aufnahme einer Weltpremiere
2005 Fondazione ATOPOS
   
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Globokar, herausragende Persönlichkeit in der Avantgarde der sechziger Jahre, ist zugleich einer der größten Performer der Posaune und ein fruchtbarer Komponist. In seinen Kompositionen verschmelzen auf meisterhafte Weise die Gestik und die Suche nach neuen Klangmöglichkeiten, sowohl durch den Einsatz der Improvisation wie auch durch komplexe Klanggebäude, die seine bedeutenden, groß angelegten symphonischen Werke entstehen ließen. Das unveröffentlichte Material dieser CD wurde in den späten siebziger Jahren in Köln aufgenommen und spiegelt getreu das Klima jener Jahre und Globokars musikaliasche Lieblingsthemen wider.

 
 
 
richard trythall Richard Trythall  
  Inhalt Kommentar
 
D. Moss Wild World (for Atopos) 05: 42 2002 
D. Moss Strange Story #7 03: 53  2001
D. Moss Strange Story #8 03: 32  2001
D. Moss  Planet of Grass  05: 51 2002  
J. Cage Solo for Voice # 67 02: 58 1970
D. Moss Against John Cage #1 05:06 1994
D. Moss For John Cage #1 04:04 1994
D. Moss Diomira  08:57 2002
F. Di Rosa-D. Moss Pantanal  10:56 2002
D. Moss
Sogna Sweet Encore (#1-4, 6-8, 10 are GEMA registered)  02:03 2002
  Gesamtspielzeit 53:07
Aufnahme einer Weltpremiere

2006 Fondazione ATOPOS
Preis Euro 14.99
   
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ATP008
David Moss Wild world

David Moss ist ein einmaliger Fall. Der herausragende Sänger verfügt über eine Stimmlage, die vom Bass bis zum hohen Sopran reicht - mit gleichbleibender Fülle und stets perfekter, sicherer Intonation. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem außergewöhnlichen Performer; bei seinen Darbietungen verwendet er die fortschrittlichsten informatischen Methoden und erweitert so seine stimmlichen Möglichkeiten mit Aktionen seiner Ausbildung als Perkussionist zu einem Mixed-media-Mikrotheater, das bei allen Anwesenden einen unglaublichen Eindruck hinterlässt. Obwohl auf der CD der visuelle Aspekt fehlt, haben wir mit Kompositionen von sensationellem künstlerischen Wert zu tun. Es handelt sich bei allen Stücken um die ersten Aufnahmen; Pantanal wurde eigens für Atopos komponiert.

 
 
 
richard trythall Richard Trythall  
  Inhalt Kommentar
 
D. Lombardi Mitologie 2* 18: 42 1999
G. Cardini Paesaggio marino al tramonto con barca e grande nuvola nera 09: 14  1998
G. Cardini da “Tre Danze” - Bossa Nova* 02: 15  1997
G. Cardini da Cardini da “Tre Danze” - Vecchio Slow* 03: 49 1997 
S. Bussotti Impromptu Cloarec Claviers Poétiques* 28: 35 1999
G. Chiari  Gesti sul piano Solo per la mano destra*   13:04 1963-1999 
 

Gesamtspielzeit 75:45
* Aufnahme einer Weltpremiere

2006 Fondazione ATOPOS
Preis Euro 14.99
 

   
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ATP009
S. Bussotti, G. Cardini, G. Chiari, D. Lombardi Suono, segno, gesto visione a Firenze

Dieses wertvolle Klangdokument enthält das aussergewöhnliche Zusammentreffen von Bussoti, Cardini, Chiari und Lombardi, zum ersten Mal zusammen; vier Komponisten-Pianisten, die die Protagonisten der “Musica d’Arte a Firenze” sind, einem wichtigen Ereignis der Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 
 
 
Preis Euro 14.99
2008 Fondazione ATOPOS 
Sponsored by Borgo di Vagli Fractional Ownership - Tuscany 
www.borgodivagli.com
  ATP010 P.Grossi, G.Chiari, G.Cardini, A.Mayr, D.Lombardi, M.Aitiani, S.Maltagliati
Inhalt Kommentar
 Suono Segno Gesto Visione a Firenze 2

CD Cover

Der über fünfzigjährige Entwicklung der Musikkultur in Florenz seit Ende des Zweiten Weltkriegs muss systematisch erforscht werden.

Die Feierlichkeiten machen deutlich: Es ist höchste Zeit anzuerkennen, dass in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts in Florenz eine Kunstmusik entstanden ist, die im Sinne einer metalinguistischen Dramaturgie in der Lage ist, Wahrnehmungen, Erinnerungen, Taten und Vorstellungen wieder zu beleben, indem sie die Bedeutung von Gefühlen und Eindrücken in der Auseinandersetzung zwischen individuellen Erfahrungen hervorhebt und sich der Entdeckung neuer Horizonte der Kreativität und Poesie öffnet. Der Dialog und die Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen zum Problem der Synästhesie in der Kunst, ein Thema, das bereits von den historischen Avantgarden seit Kandinsky über den Futurismus, Skrjabin und Schönberg bis zum Bauhaus behandelt wurde, hat Florenz die Idee aufgreifen und weiterentwickeln lassen. Zusätzlich zum Hören akustischer Formen wird nun die Wechselwirkung zwischen Geste, Klang und Blick zum Zeichen und aus der Musik wird Utopie.

CD Booklet

P. Grossi Sound life 4  09:50 1979-1985  
*G. Chiari Intervalli 2 04:20 1950-1956  
*G. Chiari Intervalli 3 06:03 1950-1956 Pianoforte: Daniele Lombardi
G. Cardini Canti segreti (Sonata n. 2)  13:23 1989  Pianoforte: Giancarlo Cardini
*A. Mayr So könnte es geschehen, so oder ähnlich II  07:10 1970  
*D. Lombardi Trasale Sospeso 08:20 1991 Pianoforte a 4 mani: Gabriella Morelli e Giancarlo Simonacci
*M. Aitiani Canto dell’allegrezza II 06:01 1985  
*S. Maltagliati Automated Music 1.02 08:53 2001  
  Gesamtspielzeit 64: 12
*Aufnahme einer Weltpremiere   

 
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Michael Riessler ATP011
Michael Riessler
Doppelter Boden - Soli
 
  Inhalt Kommentar
 
Richard Trythall

Preis Euro 14.99

     
Verwandelte Schleifen Transformed Loops   08:32
Verschwundene Pause Vanished Pauses  06:28 
Entfesseltes Spielwerk Unrestrained Play  10:21 
Lebendige Schachteln Animated Boxes 09:30 
Schwebender Eingeborener Floating Native  09:50 
Tanzender Knoten Dancing Nodes  07:25 
Brennende Ringe Burning Rings   07:28 
  Gesamtspielzeit 59:36
Aufnahme einer Weltpremiere
2006 Fondazione ATOPOS
 
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...."soli" ist die vermeintlichen Grenzen des Instrumentes mit Hilfe einer eigenen musikalischen Sprache zu erweitern stand immer im Interesse meines Zugangs zum Instrument. Dabei steht die spielerische Art mit diesem“ Vokabular“ zu improvisieren im Mittelpunkt. Die Spieltechniken (Zirkuläratmung, Singen und Spielen gleichzeitig, Klappenrhythmen, hohe Beschleunigung, die quasi Polyphonie erzeugt, enharmonische Wechsel, Multiphonics, Doppelzunge, Überblasen …) erlauben es, akustische Phänomene zu schaffen, die wie bei einem Illusionisten andere Ebenen suggerieren… Dies geschieht hier ohne Zuhilfenahme von elektronischen Effektgeräten oder Overdubs.

 
 
 
richard trythall ATP012/013
John Tilbury - Piano
Triadic Memories - Notti Stellate a Vagli
 
  Inhalt Kommentar
 
John Tilbury

Preis Euro 24.99

Triadic Memories ATP012
M. Feldman Triadic Memories Part 1 75:18 1981
  Gesamtspielzeit 75: 18
         
Notti Stellate a Vagli ATP013
M. Feldman Triadic Memories Part 2  28:35 1981  
H. Skempton Notti stellate a Vagli 
21:31 2008
  Commissioned by Fondazione ATOPOS
Aufnahme einer Weltpremiere.
Gesamtspielzeit 50:11
   
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  REVIEWED by MARK SEALEY
REVIEWED by BRIAN MARLEY 

John Tilbury spielte zeitgenössische Musik, darunter viele Erstlingswerke, in Konzerten und Sendungen auf der ganzen Welt. Zu seinen Solo-Aufnahmen gehören Sonatas and Interludes für präpariertes Klavier von John Cage aus den siebziger Jahren und aus neuerer Zeit die Musik von Cornelius Cardew, Howard Skempton, Christian Wolf und das Gesamtwerk für Klavier von Morton Feldman. Er ist außerdem bekannt für seine Improvisationen durch seine Zugehörigkeit zu AMM (Accademia Musica Moderna), einer der bedeutendsten und einflussreichsten Gruppen für freie Improvisation, die in den sechziger Jahren entstanden.

Live Recording in London St. John’s Smith Sq. 10.06.2008
Recording and Mastering Sebastian Lexer
Artistic Director Daniele Lombardi
2008 Fondazione ATOPOS

 
 
 
Preis Euro 14.99
Live Recording at Sogna on 29.07.2005
Recording and Mastering: The Lab Studio
Artistic Director: Daniele Lombardi

2008 Fondazione ATOPOS
Sponsored by Borgo di Vagli Fractional Ownership - Tuscany 
  ATP014 Teodoro Anzellotti - Accordion
Inhalt Kommentar
  Recondite Fisarmonie

CD Cover

Teodoro Anzellotti ist 1959 in Candela, Apulien, geboren, aber aufgewachsen in der Nähe von Baden-Baden. Er studierte an den Musikhochschulen von Karlsruhe und Trossingen bei Jürgen Habermann und Hugo Noth. Teodoro Anzellotti ist Gewinner verschiedener internationaler Akkordeonwettbewerbe. Solistisch ist er an großen Festivals (u.a. Amsterdam, Berlin, Brüssel, Donaueschingen, Florenz, Hamburg, Mailand, Köln, London, Luzern, New York, Paris, Prag, Rom, Salzburg, Seoul, Venedig, Wien, Tokio, Toronto, Warschau, Zürich) aufgetreten und ist Solopartner vieler Orchester (Kölner-Rundfunk-Sinfonieorchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, SWR Sinfonieorchester Freiburg, NDR Hamburg, Rundfunk Sinfonieorchester Saarbrücken, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, ORF Orchester Wien, Radio-Symphonie-Orchester Ljublijana). Teodoro Anzellotti ist einer der international geschätztesten Akkordeonsolisten. Sein Name ist eng verknüpft mit der Wiedergeburt des Akkordeons von den achtziger Jahren bis heute.

CD Booklet

   
     
 
T. Hosokawa Slow Motion 10:34 2002  
G. Kurtág Játékok* 13:16 1990-1998 trascrizione per fisarmonica di T. Anzellotti e G. Kurtág
N. Gaviola Desde los bordes* 07:20 2003  
L. Berio Duetti* 06:03 1979-1982 trascrizione per fisarmonica di T. Anzellotti
G. Ligeti  Musica ricercata* 09:19 1951-1953  
  Gesamtspielzeit 46:49
*Aufnahme einer Weltpremiere 

 
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Preis Euro 14.99
Live Recording at Teatro Pietro Aretino, Arezzo, on 27.09.2009
Recording and Mastering: Mauro Forte, Tommaso Leonetti, Francesco Baldi
Artistic Director: Daniele Lombardi

2009 Fondazione ATOPOS 
  ATP015 - Alvin Curran
Inhalt Kommentar
 Endangered Species

CD Cover

Endangered Species (Im Aussterben begriffene oder Gefährdete Arten) ist ein Raum, ein Behälter, in den mein Klangarchiv in Form kleiner Ampullen mit konzentrierten Essenzen eingeschlossen ist. Ein Archiv von Destillaten, ausgewählt in Jahren allseitigen Zuhörens: von dem Gemurmel in den Träumen bis zum Gebrüll der wahnsinnig gewordenen Natur, von der beinahe absoluten Ruhe eines italienischen "Ferragosto"(15. August) bis zu dem Getöse, das eine Beisetzung auf Bali begleitet, von Sex machenden Zikaden bis zu sich paarenden Bisons, das menschliche Geheul eines Werwolfs, ein kaputtes Nebelhorn, der Ruf des Muezzin von der Moschee. Nachdem ich diese Klänge mehr als vierzig Jahre lang gesammelt habe, erscheinen sie nun wieder in Gestalt elementarer bits von digitalen Mustern, zehnfach, hundertfach und tausendfach gebündelt und geschichtet wie ein gigantisches Welt-Instrument, festgelegt in zahlreichen Gruppen auf einem gewöhnlichen 88 key Midi Keybord, das mich, der ich zu einem lebendigen Musikinstrument geworden bin, dazu befähigt, die ganze Welt mit meinen Fingerkuppen zu spielen, wieder neue Welten zu schaffen und zu gestalten von Augenblick zu Augenblick, Tag für Tag, von Gelegenheit zu Gelegenheit, bei jeder Performance, bei jedem Akt der Vorsehung, jedes Mal, wenn man die Erde pflügt und umdreht.

CD Booklet

 
Ausschnitt 1 
Ausschnitt 2
Ausschnitt 3 
Ausschnitt 4 
  Gesamtspielzeit 66:16
Aufnahme einer Weltpremiere 
   
  Alvin Curran - live solo performance Endangered Species
REVIEWED by MARK SEALEY
 
 
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Preis Euro 14.99
Live Recording at Sala da Ballo del Fiorino, Galleria d’Arte Moderna, Palazzo Pitti, Florence 9 October 2010
Recording and Mastering: Mauro Forte, Tommaso Leonetti, Francesco Baldi
Artistic Director: Daniele Lombardi
2010 Fondazione ATOPOS 
  ATP016 Pietro Grossi
Inhalt Kommentar
  Bit Art

CD Cover

Nach seiner Ausbildung als Violoncellospieler und Komponist begann Pietro Grossi seine außergewöhnliche Karriere als Solist, um in sehr jungen Jahren schon den Platz des ersten Violoncellos im Orchester des Maggio Fiorentino einzunehmen. Für Grossi waren dies die Jahre der Transformation, in denen er von den traditionellen Instrumenten zur Elektronik überging, bis er in den späteren Jahrzehnten bei den Systemen der digitalen Synthese anlangte, aber schon beim Hören seiner instrumentalen Werke wird einem bewusst, dass sein musikalischer Weg im Lauf der vielen Jahre von beispielhafter Konsequenz war. Sein Interesse galt den Klangschwingungen, wie sie sich in der Zeit ausdehnten, einer horizontalen Vorstellung im Gebrauch des Klangmaterials, das sich auf ein Hören bald von einfachen Resonanzen, bald von Wellenformen konzentrierte, auf der Suche nach Klanghistogrammen, die wahrscheinlich auf seine Erfahrung als Violoncellist zurückgingen.

Seine Spannung für eine vollkommene Intonation war konstant, auch in der Verwendung der Mikrointervalle und er erstrebte ein volles Vibrato in der Klangqualität. Seine Beziehung zum Violoncello suchte so nach einer neuen Objektivität, die an Alfredo Casella erinnerte, gewiss nicht an die lange romantische Periode, in der das Instrument mit einer menschlichen Stimme verglichen wurde. Bei seiner Begegnung mit der Elektronik und später mit dem Computer realisierte er so eine exponentielle Steigerung dieser Potentialität, ständig hingerissen angesichts der Entwicklung der technologischen Möglichkeiten.

CD Booklet - Quartetto 1957 per quartetto d’archi

 

Quartetto Elisa
Duccio Beluffi, 1° violino
Gabriele Bellu, 2° violino
Fabrizio Merlini, viola
Giovanni Lippi, violoncello
 
P. Grossi  Mosso  05:15
P. Grossi  Largo 05:31  
P. Grossi  Mosso  04:21
 

CD Booklet - Composizione n.5 1959 per trè contrabbassi


Marco Martelli
Marco Mazzinghi
Stella Sorgente
I 02:58
II 02:44
III 01:33
 
Composizione n.6 1960 per quartetto d’archi 10:28 Quartetto Elisa
Studio da “Tre pezzi”- 1960 per violoncello solo
02:06 Andrea Nannoni
Composizione n.11- 1961 per voce e pianoforte 07:49 Donatella Debolini
Giancarlo Cardini
Composizione n.12- 1961 per quartetto d’archi 11:53 Quartetto Elisa
Create C 17:21 1972 computer music
  Aufnahme einer Weltpremiere.
Gesamtspielzeit 72:30
 
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Preis Euro 14.99
Live Recording Galleria dell'Accademia Firenze 12.11.2011
Recording and Mastering Mauro Forte, Tommaso Leonetti, Francesco Baldi
Artistic Director Daniele Lombardi
2011 Fondazione ATOPOS 
  ATP018 Lucia Bova
Inhalt Kommentar
  Still Harping on Music

CD Cover

“Wo wir uns auch befinden mögen, was wir vernehmen, sind vor allem Geräusche. Wenn wir sie ignorieren, stören sie uns. Wenn wir ihnen zuhören, finden wir sie faszinierend. Der Klang eines Lasters bei neunzig Stundenkilometer. Die statische Elektrizität zwischen den Radiosendern. Der Regen. Diese Klänge wollen wir einfangen und kontrollieren, sie verwenden, aber nicht als Klangeffekte, sondern als Musikinstrumente […] Während in der Vergangenheit der Unterscheidungspunkt zwischen Dissonanz und Konsonanz lag, wird er in unmittelbarer Zukunft zwischen den Geräuschen und den sogenannten musikalischen Klängen liegen.” Da sich 2012 der Geburtstag von John Cage zum hundersten Mal jährt und sein Todestag zum zwanzigsten Mal, soll uns dieses Zitat aus Silence als Anregung dienen, einige seiner berühmten Werke neu zu interpretieren, und es ist zugleich die geeignetste Hinführung zu einer Reise in das Herz des Harfenklangs, von dem süßen traditionellen bis zu einem ungewohnten, unvorstellbaren und unvorhersehbaren Klang.

Auf diesem Weg ist die Sequenz II von Luciano Berio ein regelrechter Meilenstein. Sie gehört zu einem 14 Sequenzen umfassenden Projekt des Komponisten, der für jedes einzelne Instrument “die Maße jenseits der Maße” entdecken und untersuchen wollte, und auf diesem instrumentalen Theater wurde verlangt, “auf die zweideutige Kategarie des ‘Poetischen’ zu verzichten und keineswegs “die Sprache anderer alter Emotionen, die durch das Vergehen der Zeit an die Poesie gebunden waren” zu erwarten. Jede Sequenz ist eine Art “Zeugnis” für die historische Virtuosität und gleichzeitig eine Anregung, eine neue Form von Virtuosität anzustreben, nach der im äußersten Erforschen und dem Experimentieren mit den technischen Möglichkeiten jedes einzelnen Instruments gesucht wird. In der Sequenz für Harfe finden sich traditionell gefärbte Klänge neben extremen Lauten und ketzerischen “Gebärden” wie “Reißen” der Saiten, Schläge auf die hölzernen Teile und auf die Anhängeleiste, ein paroxystischer Gebrauch der Pedale und Geräusche, die durch das Aufeinanderschlagen der Metallsaiten hervorgebracht werden.

CD Booklet

L. Berio Sequenza II 06:59 1963  
J. Cage In a Landscape  09:50  1948  
J. Cage Dream 09:28  1948  
J. Cage Postcard from Heaven
12:14 1982 per arpa e suoni-pre-registrati
(versione del 2011 di Lucia Bova)
F. Mencherini Un giardino a mente vuota*
08:54  1996 per arpa e suoni elettronici
K. Saariaho Fall
06:07  1991 per arpa amplificata e live electronics
J. Dashow Reconstructions
13:37  1992 per arpa e suoni elettronici
M. Giri Quaderni 6*
10:26 2006 per arpa e suoni elettronici
  Gesamtspielzeit 77:37  
*Aufnahme einer Weltpremiere
 
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